Welche Coptermanöver sind besonders wirkungsstark?

Dieser Frage ging Philipp Spieck vom Copterlab-Kiel im Rahmen seiner Bachelorarbeit nach.
Hierfür wurden zunächst 30 verschiedene Copterbewegungen konzipiert und benannt. Die einzelnen Manöver wurden dann in den Kategorien Spannungsbogen, Objektbedeutung, Bildkomposition sowie Flugbewegung  analysiert und miteinander verglichen.

Dies ergab zwei grundlegende Erkenntnisse:

Erstens: Es gibt deutliche Unterschiede in der Wirkungsstärke einzelner Manöver. Einige Bewegungen sind durchgehend interessant und aussagekräftig, während andere keine gezielte Aussage haben und schnell die Aufmerksamkeit des Zuschauers verlieren.

Zweitens:
Die verschiedenen wirkungsstarken Manöver sind alle einzigartig und haben unterschiedlichen Einfluss auf den Betrachter. Welches Manöver einem Piloten zu empfehlen ist, hängt also davon ab, welches Gefühl die Aufnahme beim Zuschauer auslösen soll.

Auf Grundlage dieser Ergebnisse wurde ein Best Practice Katalog aus neun Manövern erstellt, welcher Copterpiloten als Handlungsempfehlung dienen kann. Die Auflistung ist eingeteilt nach Schwierigkeitsgrad und beschreibt für jede Copterbewegung eine denkbare Einsatzmöglichkeit.

Zudem kann das komplette Manöverglossar bei der Drehplanung helfen und dank der Manöverbenennung die Kommunikation mit dem Kunden erleichtern.

Die komplette Thesis ist hier verfügbar.

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