Pelles Abenteuer

Im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „ Actioncams & Videocopter“ im Wintersemester 2018/19, nahmen die Studenten Jasper Schmidt und Jana Hönig die Herausforderung an, mit einem Tier zu filmen.

Der Hund Pelle bemerkt eines morgens, dass sein Frauchen ihre Federtasche auf dem Weg zur Fachhochschule vergessen hat und fasst heldenhaft den Entschluss, sie ihr schnellstmöglich hinterher zu bringen. Dabei muss er verschiedene Hindernisse überwinden und für ihn unbekannte Orte durchqueren.
Die Idee war, Pelle in einem actionreichen Film zu inszenieren. Dementsprechend war es naheliegend, eine Story zu wählen, in der der Fokus auf Bewegung liegt. Außerdem sollte er in den verschiedensten Umgebungen gefilmt werden. Vor allem für die Luftaufnahmen wurde viel Wert auf eine ansprechende Location gelegt. Hierfür wurde der Tröndelsee und Umgebung in Elmschenhagen, einem Stadtteil von Kiel, gewählt. Das Schilf, das die moorähnliche Landschaft umgibt, sieht nicht nur auf Augenhöhe toll aus. Vor allem aus derVogelperspektive betrachtet, gibt es dem Bild einen ganz besonderen Look. Die restlichen Aufnahmen wurden in der Innenstadt Kiels, der Fachhochschule Kiel und auf der Schwentinenfähre, die zwischen dem West und dem Ostufer verkehrt, getätigt.

Was ein Filmprojekt mit einem Hund als Hauptdarsteller positiv beeinflusst ist, dass entweder wenige oder keine anderen Schauspieler gecastet werden müssen. Was die Vorbereitungen dadurch enorm erleichterte, erschwerte dann den Dreh. Ein Tier handelt nun mal nicht immer so, wie man es sich vorstellt. Außerdem hat es ein völlig anderes Aufmerksamkeits- und Konzentrationspensum. Da Pelle auch noch sehr jung und verspielt ist, stellte dies die Studenten oft vor Herausforderungen. Gleichzeitig barg der Dreh mit einem Hund aber auch viele neue und positive Erfahrungen. Man musste in einigen Situationen besonders kreativ werden, um genau die Verhaltensweisen zu erhalten, die man vor der Kamera sehen möchte. Einem Tier kann man schließlich nicht einfach erklären, was die Handlung beinhalten soll. Dies forderte nicht nur ein Umdenken im Vergleich zum traditionellen Filmdreh mit Menschen, sondern machte auch sehr viel Spaß. Viele Szenen wurden jedoch auch im Vorhinein anders geplant, als sie letztendlich im Film umgesetzt wurden. Vermutlich lag dies zum einen daran, dass die Vorstellungskraft für viele Situationen noch nicht ausreichte. Weiterhin zog sich der Dreh entgegen der Planung unheimlich in die Länge, da einige Szenen viele Anläufe benötigten, bis sie im Kasten waren.

Für die Luftaufnahmen wurde die DJI Mavic Pro Drohne verwendet. Neben dieser nutzten wir den DJI Osmo für stabile, bewegungsintensive Aufnahmen. Für die restlichen actionreichen Szenen wurde auch die GoPro Hero 5 zur Hand genommen, um sowohl den Point Of View, als auch weitere interessante Perspektiven Pelles generieren zu können. Hierfür wurde ein Brustgurt zur Hilfe gezogen, der an Pelle befestigt wurde. Die ruhigen, klassischen Filmaufnahmen wurden mit einer Canon D Mark 3 getätigt.

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