Big Bait

Im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Innovative Videos“ im Sommersemester 2019, haben die Studenten Kristin Bartels, Timo Plähn, Simon Wagner und Adrian Suffner einen Kurzfilm konzipiert und umgesetzt. Dabei war neben der kreativen Freiheit, eine der Vorgaben möglichst viele der Fachhochschule Kiel gestellten Kamerasystem einzubauen. Hierfür wurden an Land eine A6500 Kamera von Sony mit einem elektrischen Gimbal, eine Dji Mavic Pro Drohne für die Luft sowie verschiedene GoPros für verschiedene Unterwasseraufnahmen und Actionsequenzen genutzt.


DIE STORY
Auf einem verlassenen und gesperrten Strand, in der unmittelbaren Nähe eines alten Industriehafens, findet ein Angler einen neuen Fangplatz. Unbeeindruckt und spöttisch setzt er sich über das Zutrittsverbot und die Warnungen hinweg und wirft seine Angel aus. Unwissend darüber welche Gefahren hier noch auf ihn lauern werden! So wird in ,,Big Bait“ zu Deutsch ,,Großer Fang“ mit den Vorstellungen über Jäger und Gejagter gespielt und in klassischer Horrormanier in Szene gesetzt.


DER DREH
Der Dreh fand am Strand Hasselfelde statt. Dieser bot neben seiner Abgeschiedenheit und der doch vorhanden Nähe zum industriellen Teil des Kieler Hafens, die perfekte Kulisse für den Film. Das Kieler Wetter spielte der Filmcrew dabei in die Hände und schuf mit einem nebligen Umfeld und einem bewölkten dunklen Himmel die perfekte Szenerie für die geplanten Aufnahmen. Nachdem der Drehtag mit Hilfe der Shotlist geplant war, wurden die Tätigkeiten am Set verteilt und gemeinsam abgearbeitet. Hierbei wurden Takes mehrmals gedreht, um möglichst variantenreiche Einstellungen für den späteren Schnitt zu haben. Es wurden alle geplanten Szenen durchgespielt und anschließend gemeinsam bewertet. Neben einer Menge Spaß bot sich der Crew eine Vielzahl von Erkenntnisgewinnen im Umgang mit den verschiedenen Kamerasystemen und ihren gestalterischen und sinnvollen Einsatzmöglichkeiten.


TECHNIK
Durch die gute Vorbereitung und die hilfreichen Tipps der Seminarleiter sind die Aufnahmen aus den verschiedenen Kamerasystemen gut gelungen und ließen sich in der Postproduktion optimal ver- und bearbeiten. Hierbei wurden z. B. auch neue Techniken von Adobe Premiere und After Effects genutzt, um eine vermeintlich verlorene Aufnahme, durch im Hintergrund vorbeilaufende Menschen, zu retten.
Nach dem Rohschnitt wurden über verschiedene Varianten des Films und seiner Handlung, in der Gruppe intensiv debattiert und einander vorgestellt. Als sich dann im Konsens auf die beste Version geeinigt wurde und die Musik, Töne und Atmosphäre gefunden waren, kam es zum finalen Schnitt.


FAZIT
Das Projekt war eine Herausforderung an die gesamte Crew. Es forderte nicht nur körperlichen Einsatz im kalten Nass von ihr ab, sondern auch die Fähigkeiten, die Technik in ein harmonisches Zusammenspiel zu bringen. Dabei wurde ein neues schauspielerisches Talent entfacht, das Auge für einen gelungenes Bild trainiert und die Improvisationsfähigkeit durch so manch unvorhergesehene Widrigkeit geschult. Am Ende bleibt ein spannendes Projekt, an dem alle mit großer Freude gearbeitet haben.


„PETRI HEIL!“ UND VIEL VERGNÜGEN MIT DEM FILM!

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